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Was ist die FCM?

Wie entstanden Gospelmagic und die FCM?

Die Wurzeln

Die Bibel berichtet uns, dass Jesus Christus und auch einige Propheten zur Illustration ihrer Botschaften oft Parabeln (Gleichnisse) eingesetzt haben. Manches Mal wurden diese Parabeln durch sichtbare Gegenstände optisch anschaulicher gestaltet. Ziel war dabei offenbar, die Botschaften verständlicher zu gestalten und besser in das Gedächtnis der Zuhörer einzubrennen. In einigen Fällen waren solche Parabeln auch mit kleinen »Verblüffungseffekten« verbunden (Hes. 37,15-20). Der italienische Priester »Giovanni Melchior Bosco« baute in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Werk auf (»Salesianer Don Boscos«), welches sich der Unterstützung von verarmten, verwaisten und obdachlosen Kindern und Jugendlichen widmet. Don Bosco gilt als Erfinder der Gospelmagic, denn er verwendete Zauberkunststücke, um den Kindern geistliche Themen anschaulicher erklären zu können.


Die FCM

1953 haben sich in Kalifornien Christen, die mit dem Evangelium und durch die Methodik »Gospelmagic« Menschen erreichen wollten, zu einem Verband zusammengeschlossen, der »Fellowship of Christian Magicians« (FCM). Diese Vereinigung hat inzwischen weit über 1.000 Mitglieder auf der ganzen Welt, die meisten allerdings in Amerika. Der Rest ist in Asien und Europa zu Hause. Man trifft sich zu Kongressen und tauscht sich über das Magazin »The Voice of FCM« (vormals »Christian Conjurer«) aus. Auch in Europa finden seit 1985 jährlich Kongresse (u.a. auch mit Meisterschaften für Bühne und Close up) statt. Seit 2002 betrieben Johanna und Volker de Haas in Deutschland den gewerblichen »Club FCM-G«, führten Treffen und Schulungen durch und veröffentlichten seit 2003 die Zeitschrift »Der Zauberstab«, die später zur Vereinszeitschrift der »Gemeinschaft christlicher Zauberkünstler« wurde. Der Europäische Verband hat sich 2004 in einen britischen (FCM UK) und einen deutschen Zweig (FCMG) aufgeteilt, weil 95% der europäischen Mitglieder aus Großbritannien und den deutschsprachigen Ländern kommen. Die FCM UK hat sich 2016 in »Christian Magicians UK« umbenannt, sie veröffentlicht das Magazin »Voilá«. Die FCMG veröffentlicht ihr Magazin »Der Zauberstab«. Aus dem „Club FCM-G“ hat sich seit 2006 die FCMG als »Gemeinschaft christlicher Zauberkünstler, Deutschland e.V. FCMG« formiert. Sie hatte im Jahr 2008 bereits 80 Mitglieder. Auch wegen der vielen Mitglieder aus Österreich und der Schweiz benannte sich der Verein 2016 in »Gemeinschaft christlicher Zauberkünstler e.V.« um und führt nicht mehr das Kürzel FCMG. In 2018 hatte der Verein rund 120 Mitglieder, die sich unter anderem in einem Internetforum austauschen. Dabei geht es vorrangig um einen Erfahrungsaustausch über diesen ganz speziellen Bereich der Zauberkunst. Einige der Mitglieder treten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit professionellem Equipment und abendfüllenden Programmen auf, zum Teil gemischt mit anderen Sparten der Kleinkunst.


Literatur

Wer sich über die in dieser Szene allgemein eingesetzten Kunststücke und Effekte informieren möchte, der kann auf einen riesigen Berg amerikanischer Literatur zurückgreifen. Im Jahr 2000 ist von einem der führenden Köpfe der FCM, Duane Laflin, das Standardwerk »Greater Gospel Magic« erschienen, in dem so ziemlich alle im englischsprachigen Raum bekannten Kunststücke dieser Sparte der Zauberkunst dargestellt werden. Dort werden auf 322 Seiten neben Biografien der bekannten Persönlichkeiten u.a. auch die Definition und die über hundert Jahre alte Geschichte von Gospelmagic umfassend abgehandelt.


Der europäische Weg

In Europa und speziell auch Deutschland lassen sich diese im Stil sehr »amerikanischen« Kunststücke nur bedingt einsetzen. Deshalb gibt es hier wohl auch erst so wenige Gospelmagicians, denn es erfordert doch ein etwas größeres Potential, neue Kunststücke zu entwickeln, als amerikanisches Material unverändert zu nutzen. Aber mit der seit 1998 stattfindenden speziellen Ausbildungsarbeit ist auch hier ein Wachstum zu verzeichnen. Die Nachfrage nach Gospelmagic in unserem Land ist jedenfalls momentan immer noch größer als das Angebot.


Der gemeinsame Weg

Unabhängig von den konkreten stilistischen Unterschieden zwischen Gospelmagic in den verschiedenen Kulturkreisen, haben wir Gospelmagicians eines gemeinsam. Mitglieder des FCM müssen ein »statement of faith« ( »Glaubensbekenntnis«) unterschreiben, welches wohl am besten zum Ausdruck bringt, was Gopelmagic ist und will.

Hier  die deutsche Version, zu der sich alle Mitglieder der Gemeinschaft christlicher Zauberkünstler bekennen müssen, und die durch ethische Selbstverpflichtungen ergänzt wird. Hier liegt ein besonderer Schwerpunkt auch auf dem Respekt geistigen Eigentums Dritter.